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Newsletter #11 - 28.01.2021

In diesem Newsletter möchten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Projekt BREsilient informieren.

Der Newsletter #12 erscheint im Frühjahr.
___Themen dieser Ausgabe

Terminankündigung 9. März 2021 - Bremen auf dem Weg in eine klimaresiliente Zukunft: BREsilient stellt Projektergebnisse vor
Vor drei Jahren fiel der Startschuss für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte, anwendungsorientierte Forschungsprojekt „BREsilient – Klimaresiliente Zukunftsstadt Bremen“. Seitdem hat das Bremer Umweltressort gemeinsam mit drei Forschungsinstituten und weiteren Partnern vielfältige Beteiligungsprozesse zum Thema Klimaanpassung umgesetzt. In den vier Modellbereichen „Ökonomische Bewertung von Anpassungsmaßnahmen“, „Klimafolgen für die maritime Logistik und die Ernährungswirtschaft“, „Starkregenvorsorge für die Blumenthaler Aue“ und „Hochwasserrisikovorsorge für die Pauliner Marsch“ haben sich in BREsilient Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Akteure aus Verwaltung, Politik und Wissenschaft ausgetauscht und eifrig diskutiert. So konnten konkrete Maßnahmenvorschläge und neue Erkenntnisse gesammelt werden.
Mit diesen möchte das Projekt BREsilient jetzt in eine anschließende Umsetzungs- und Verstetigungsphase starten.

Am 9. März 2021 ist es daher Zeit für eine Bilanz und einen Ausblick: Wo steht BREsilient, wie sind die Beteiligungsformate abgelaufen, welche Ergebnisse kann das Projekt vorweisen und vor allem: wie kann mit Ihrem Beitrag eine klimaresiliente Zukunft erreicht werden?

Die Online-Konferenz „Bremen auf dem Weg in eine klimaresiliente Zukunft – Ergebnisse aus dem Verbundprojekt BREsilient“ lässt die Projektpartner und die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger, Vereinsvertreter*innen sowie Politik-, Verwaltungs- und Wirtschaftsakteure zu Wort kommen und bietet Gelegenheit zu Information und Austausch.

Zur Anmeldung

Gemeinsam zur Klimaanpassung - Kooperative Maßnahmen für die Logistik und Ernährungswirtschaft
Beim abschließenden Online-Workshop des BREsilient-Modellbereichs "Maritime Wirtschaft" mit rund 30 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung stand am 24. November die inhaltliche Weiterentwicklung von kooperativen Anpassungsmaßnahmen im Fokus. Darüber hinaus wurden Vernetzungsprojekte für Unternehmen aus der Region vorgestellt.

Im Rahmen eines Marktplatzes wurden kooperative Ansätze zur Klimaanpassung vertieft. Virtuelle Infostände gab es zu den Themen "nachhaltiges Gewerbegebiet Lune Delta Bremerhaven", "Verbesserte Koordination in der Logistik" und

Teilnehmende des Workshops "Gemeinsam zur Klimaanpassung – Kooperative Maßnahmen für die Logistik und Ernährungswirtschaft".Teilnehmende des Workshops "Gemeinsam zur Klimaanpassung – Kooperative Maßnahmen für die Logistik und Ernährungswirtschaft".

"Informationsbedarf von Unternehmen zu Klimafolgen und Anpassungsmaßnahmen". Zusätzlich gab es Impulsvorträge zu Klimaanpassung in der Praxis.

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Film ab: Akteure aus der Pauliner Marsch und Im Suhrfelde sprechen im BREsilient-Kurzfilm über Hochwasserrisikovorsorge

Die Pauliner Marsch und das Gebiet Im Suhrfelde sind vielfältig genutzte Freizeitareale im Herzen Bremens. Etliche Sport- und Kleingartenvereine und einige Betriebe haben hier ihr Zuhause. Jeden Tag nutzen Anwohnerinnen und Anwohner, aber auch andere Erholungssuchende die Wege in der Pauliner Marsch und Im Suhrfelde zum Spazierengehen, Sporttreiben und Entspannen.

Durch die Lage direkt am Weserufer und vor der Hauptdeichlinie ist das Gebiet aber auch potenziell durch Binnenhochwasser der Weser und speziell durch Sturmfluten gefährdet. Eine Verwallung schützt die Kleingärten, Sportanlagen und Gebäude bis zu einer Höhe von 5,50 m. Aufgrund des
Meeresspiegelanstiegs als Folge des Klimawandels ist künftig jedoch mit erhöhten Sturmflutwasserständen zu rechnen.

Wie nehmen die Akteure aus der Pauliner Marsch und Im Suhrfelde ihre Situation wahr? Welche Ideen und Maßnahmen schlagen Sie vor, um mit dem Hochwasserrisiko umzugehen?

Im BRESilient-Kurzfilm „Hochwasserrisikovorsorge für die Pauliner Marsch und Im Suhrfelde“ kommen Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und aus der Verwaltung zu Wort und schildern Ihre Situation.

Fact Sheets: Starkregenvorsorge in der Blumenthaler Aue kurz & knapp zusammengefasst

Ansicht des Fact Sheets "Starkregenvorsorge im Gebiet der Blumenthaler Aue - Die Ausgangs- und Gefährdungslage"
Zwei BREsilient-Fact Sheets zur Blumenthaler Aue stellen – wie schon in den anderen Modellbereichen – die Ausgangs- und Gefährdungslage sowie den Beteiligungsprozess mit drei Workshops und einer Außenveranstaltung vor.
Einen Überblick über die die Ausgangssituation im Einzugsgebiet der beiden Gewässer Blumenthaler Aue und Beckerdorfer Beeke liefert das Fact Sheet „Die Ausgangs- und Gefährdungslage“. Auf Grundlage von während des Projekts in Auftrag gegebenen Starkregensimulationen konnten verschiedene Überflutungsszenarien simuliert werden und dadurch Erkenntnisse zu potenziellen Gefahrenstellen gewonnen werden.

Das Fact Sheet „Der Beteiligungsprozess“ gibt einen Einblick in den methodischen Aufbau, den Ablauf und die Ergebnisse der Workshopreihe, die 2019 auf Burg Blomendal stattgefunden hat. Jeweils ca. 35 Bürgerinnen und Bürger und Akteure aus Vereinen, aus der Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft nahmen an den Veranstaltungen teil. Die Workshops wurden durch ein Team der Universität Oldenburg hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und ihres Aufbaus ausgewertet.

Die beiden Fact Sheets stehen hier als pdf zur Verfügung und können über die BREsilient-Kontaktadresse als gedruckte Faltbroschüre bestellt werden.

Mit „hochwasserangepassten Sportstätten“ auf eine Überflutung vorbereitet sein

Die Pauliner Marsch und das Kleingartengebiet „Im Suhrfelde“ werden intensiv durch zahlreiche Kleingärten, Freizeit- und Sportanlagen sowie einige Betriebe genutzt. Gleichzeitig ist das Gebiet jedoch als „Hochwassergefährdetes Gebiet“ ausgewiesen. Gemeinsam mit Projektpartnern aus Wissenschaft und Verwaltung diskutieren die Menschen vor Ort deshalb im Projekt BREsilient über Anpassungsmaßnahmen und ermitteln Möglichkeiten zu deren Umsetzung.

Bedingt durch die Corona-Pandemie musste der für den Sommer geplante, dritte Workshop-Termin leider ausfallen. Als Ergänzungsveranstaltung wurde deshalb am 1. Oktober ein Außentermin speziell zum Thema „hochwasserangepasste Sportstätten“ für die Vereine in der Pauliner Marsch angeboten.

Das Projekt BREsilient hat hierzu den Landschaftsarchitekten und Experten für Sportanlagenbau Lüder Hoppe vom Planungsbüro G. & L. Hoppe eingeladen, um Fragen zu möglichen wirtschaftlichen Schäden, Umweltauswirkungen, Instandsetzungsmöglichkeiten und Anpassungsmaßnahmen an Sportplätzen im Überflutungsfall zu erörtern. Im Fokus dabei standen Kunstrasenplätze.
Teilnehmer*innen der Veranstaltung bei der Begehung der Sportstätten.Teilnehmer*innen der Veranstaltung bei der Begehung der Sportstätten.

Aufgrund der wassernahen Lage der Sportplätze ergeben sich in der Pauliner Marsch insbesondere zwei zentrale Fragestellungen: "Was passiert mit dem Kunstrasen im Hochwasserfall?" und "Welche Umweltfolgen hat eine Überflutung von Kunstrasenplätzen?"

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