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Newsletter #9 - 26.03.2020

In diesem Newsletter möchten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Projekt BREsilient informieren.

Der Newsletter #10 erscheint im Sommer.
___Themen dieser Ausgabe
  • Bericht vom 2. Workshop zur Hochwasser-risikovorsorge in der Pauliner Marsch
  • Interview mit Imke Rolker (SKUMS)
  • Fact Sheets: Informationen aus dem Modellbereich "Pauliner Marsch" kurz & knapp zusammengefasst
  • Interview mit Dr. Esther Hoffmann (IÖW)

Hochwasserrisikovorsorge in der Pauliner Marsch – gut besuchter Workshop nimmt die Weiterentwicklung von Anpassungsmaßnahmen in den Blick
Mit der Weiterentwicklung von Anpassungsmaßnahmen ist die Workshop-Reihe zur Überflutungsvorsorge in der Pauliner Marsch und Im Suhrfelde am 13. Februar in die zweite Runde gegangen.

Die rund 50 Teilnehmenden diskutierten dabei weiter über die Effektivität möglicher Ansätze zur Hochwasservorsorge, die im Auftakt-Workshop herausgearbeitet wurden. Neben Informationsmaterialien und einem Beratungsangebot zum Schutz von Gebäuden und Einrichtungen zählen hierzu auch eine optimierte Kommunikation im Hochwasserfall und eine verbesserte Entwässerung bei einer potenziellen Überflutung des betroffenen Gebiets.


Etwa 50 Teilnehmer*innen diskutierten im Bürgerhaus Weserterrassen über Klimawandelfolgen und Hochwasservorsorge in der Pauliner Marsch und Im Suhrfelde.
An drei Themeninseln diskutierten die Teilnehmenden über die Risiken einer Überflutung und mögliche Vorsorgemaßnahmen in der Pauliner Marsch (Foto) und Im Suhrfelde.
Die Arbeitsschritte einer entsprechenden Untersuchung des Fließverhaltens bei Überflutung an Hand hydraulischer Modellierung stellte Dr.-Ing. Jan Visscher vom Ludwig-Franzius-Institut für Wasserbau, Ästuar- und Küsteningenieurwesen der Universität Hannover in seinem Impulsvortrag vor. Die Ergebnisse sollen bis zum kommenden Workshop vorliegen und dort vorgestellt und diskutiert werden.

Anschließend stellte Imke Rolker von der senatorischen Behörde für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau die bereits existierenden Informationsangebote zu Hochwasser vor.
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„Alle Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Vereine können vorsorgen, um die Folgeschäden im Falle einer Überflutung möglichst gering zu halten.“

Imke Rolker arbeitet bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau im Bereich Hochwasserrisikomanagement. Im Falle einer Sturmflut besetzt sie gemeinsam mit Kolleg*innen die Bremer Sturmflut- und Hochwasserzentrale (SHWZ).

Im Projekt BREsilient ist sie Ansprechpartnerin und Expertin für die Hochwasserrisikobewertung in der Pauliner Marsch und Im Suhrfelde.

Im Interview spricht sie über Risiken und mögliche Vorsorgemaßnahmen für dieses Gebiet. [mehr...]

Fact Sheets: Informationen aus dem Modellbereich "Pauliner Marsch" kurz & knapp zusammengefasst

Ansicht des Fact Sheets "Hochwasserrisikovorsorge für die Pauliner Marsch - Situationsanalyse"
Im Modellbereich „Hochwasserrisikovorsorge für die Pauliner Marsch“ fassen zwei frisch gedruckte Fact Sheets (Faktenblätter) kurz und knapp alle wesentlichen Informationen einer Situations- und einer Gefährdungsanalyse des Projektgebiets Pauliner Marsch und im Suhrfelde zusammen. 

Neben der Gebietsbeschreibung und einer Analyse zur Flächennutzung und zum vorhandenen Hochwasserschutz steht insbesondere das Gefährdungsbewusstsein der Nutzer*innen sowie die Darstellung von Überflutungsszenarien und Schadenspotenzialen im Vordergrund der Faktenblätter. 

Die beiden Fact Sheets stehen hier als pdf zur Verfügung und können über die BREsilient Kontaktadresse als gedruckte Faltbroschüre bestellt werden.

Ein abschließendes Fact Sheet mit Ergebnissen der dreiteiligen Workshop-Reihe zur Hochwasserrisikovorsorge für die Pauliner Marsch erscheint im Herbst 2020.

„Im Bereich von landwirtschaftlichen Gütern zeigen sich durch den Klimawandel deutliche Veränderungen in den Anbaubedingungen.“

Dr. Esther Hoffmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Im Projekt BREsilient untersucht das IÖW zusammen mit dem Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) die Auswirkungen des Klimawandels auf Unternehmen der Maritimen Wirtschaft & Logistik sowie der Ernährungswirtschaft.

Im Interview spricht sie darüber, welche Betroffenheiten sich in der Ernährungswirtschaft zeigen, welche Lösungsansätze bisher gewählt werden und welche Perspektiven kooperative Ansätze bieten. [mehr...]
Dr. Esther Hoffmann

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