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Newsletter #7 - 12.09.2019

In diesem Newsletter möchten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Projekt BREsilient informieren.


Der Newsletter #8 erscheint im Dezember.

___Themen dieser Ausgabe

Workshop-Reihe zur Überflutungsvorsorge in der Pauliner Marsch startet am 7. November
Die Pauliner Marsch und das Kleingartengebiet „Im Suhrfelde“ sind zur Naherholung, für sportliche Aktivitäten und als Heimat von Vereinen von großer Bedeutung für die Menschen vor Ort und  darüber hinaus. Die attraktive Lage direkt an der Weser macht einen besonderen Reiz aus, birgt aber auch Risiken. Starke Regenfälle sowie Sturmfluten auf der Nordsee oder Schneeschmelze flussaufwärts können hier zu großflächigen Überflutungen führen. Deshalb ist der gesamte Bereich als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen.

In einer dreiteiligen Workshop-Reihe sollen Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie
Akteure aus Politik und Verwaltung gemeinsam Anpassungsmaßnahmen zur Überflutungsvorsorge für die Pauliner Marsch und „Im Suhrfelde“ entwickeln.

Der erste Workshop „Überflutungsvorsorge: Analysen & Diskussion von Anpassungsmöglichkeiten“ findet am
7. November von 17-20 Uhr im Bürgerhaus Weserterrassen statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine vorherige Online-Anmeldung bis zum 31. Oktober gebeten, da die Plätze begrenzt sind.

Erfolgreicher Abschluss der Workshop-Reihe zur Starkregenvorsorge in der Blumenthaler Aue
Mit knapp 40 Teilnehmenden fand am 19. Juni der Abschluss der dreiteiligen BREsilient-Workshop-Reihe zur Starkregenvorsorge in der Blumenthaler Aue statt. Gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern wurden im Rahmen des Forschungsprojekts mögliche Maßnahmen entwickelt, um das Gebiet der Blumenthaler Aue und insbesondere die Burg Blomendal vor Überschwemmungen in Folge von Starkregen zu schützen.

Beim abschließenden Workshop standen die gemeinsam entwickelten Ansätze im Fokus, die anschließend hinsichtlich ihrer Realisierbarkeit diskutiert wurden. "Dank der aktiven Bürgerbeteiligung konnten wir in der Workshop-Reihe vielversprechende Maßnahmen zum Schutz des betroffenen Gebiets identifizieren“, betonte die BREsilient-Projektleiterin Dr. Lucia Herbeck. "Potenzial gibt es im Bereich des Gebäudeschutzes für die Burganlage. Aber auch die Einführung eines Frühwarnsystems, Retention und Entsiegelung sowie eine Abflussoptimierung durch eine potenzielle Erweiterung von Durchlässen sind Maßnahmen, deren konkrete Umsetzungs- und Finanzierungsmöglichkeiten wir jetzt prüfen werden“. Diese vier Schwerpunkte wurden auf dem Workshop in Arbeitsgruppen vertieft und gemeinsam nächste Schritte für die Umsetzung erarbeitet. [mehr...]


Starkregenvorsorge vor Ort: BREsilient veranstaltete den "Blumenthaler Wassertag" auf Burg Blomendal
Zahlreiche Gäste kamen am 11. August zum traditionellen Flohmarkt auf die Burg Blomendal. Beim „Blumenthaler Wassertag“, der parallel dort stattfand, konnten sich Interessierte zu den Themen Entsiegelung, Rückstausicherung und Überschwemmungsschutz informieren. Das Projekt BREsilient präsentierte die Ergebnisse der dreiteiligen Workshop-Reihe zur Starkregenvorsorge in der Blumenthaler Aue. An den Infoständen von hanseWasser, der Bremer Umwelt Beratung und der Bremer Aufbau-Bank gab es Materialien und Beratungsgespräche zu Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen, zur Grundstücksentwässerung und zu Förderprogrammen. Mit dabei war auch die Ausstellung „Mein Haus sicher bei Wind und Wetter“, in der zahlreiche Sanierungs- und Handlungsoptionen zum Schutz vor heftigem Regen oder eindringendem Oberflächenwasser gezeigt wurden.

Das Informations- und Beratungsangebot wurde von vielen Besucherinnen und Besuchern mit großem Interesse aufgenommen. Nach ihrem Bummel über den gut besuchten Flohmarkt legten zahlreiche Gäste bei den Ständen des „Blumenthaler Wassertags“ einen Stopp ein und informierten sich darüber, wie sie ihr Zuhause vor Wasserschäden durch Starkregen und Hochwasser schützen können. Zeitgleich vergnügten sich die Kleinsten beim Planschen an einer Wasserbahn und beim Papierschiffchenfalten. An einer Trinkwasserbar der swb konnten sich die Besucherinnen und Besucher zudem kostenlos bei einem Becher Wasser oder Brause erfrischen.

Bremer Unternehmen diskutieren Herausforderungen des Klimawandels für die Logistik- und Ernährungsbranche
Wie beeinflusst der Klimawandel Verkehrsströme und globale Logistikketten für Unternehmen im Bundesland Bremen? Welche Auswirkungen haben die Folgen des Klimawandels auf die Qualität und Verfügbarkeit von Produkten der Ernährungswirtschaft? Mit welchen Maßnahmen können Firmen und Einrichtungen sich auf Klimawandel-Folgen vorbereiten und entsprechend anpassen? Diesen und weiteren Fragen geht die dreiteilige Workshopreihe „Bremer Unternehmen im Klimawandel“ im Projekt BREsilient nach, die vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik durchgeführt wird.
Im ersten Workshop am 3. September sind rund 35 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sowie Akteure aus den Bereichen maritime Wirtschaft, Logistik und Transport und der Nahrungsmittelindustrie der Einladung des Projekts zur Diskussion in die Bremer Baumwollbörse gefolgt. Dr. Stephanie Hänsel (Deutscher Wetterdienst) gewährte in ihrem Vortrag einen Einblick in das Expertennetzwerk des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und stellte Forschungsergebnisse zu den Einflüssen des Klimawandels auf die Verkehrsinfrastruktur vor. [mehr...]

Interview-Ergebnisse zum Bereich maritime Logistik auf der 31. NOFOMA-Konferenz in Oslo präsentiert
Rainer Müller vom ISL spricht auf der 31. NOFOMA-Konferenz in Oslo.Das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), im Projekt BREsilient für den Arbeitsbereich „Maritime Wirtschaft und Logistik“ zuständig, hat auf der 31. NOFOMA-Konferenz in Oslo die Ergebnisse vorgestellt, die aus zahlreichen Interviews mit Unternehmen gewonnen wurden. NOFOMA (The Nordic Logistics Research Network) ist ein Zusammenschluss skandinavischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zum Thema Logistik forschen. Das Netzwerk richtet alljährlich eine Konferenz aus, auf der sich die Teilnehmenden austauschen. Das Thema der diesjährigen Konferenz war “Supply Chains and Sustainable Development of Societies”.

Die zentrale Frage der Interviews mit bremischen Akteuren betraf Extremwettereignisse und deren Auswirkungen auf die Logistik. „Impact of Global Climate Change on Maritime Logistics“ lautete der Titel des Vortrags von Rainer Müller (ISL). Er legte dar, welche Maßnahmen zum Umgang mit Extremwetter die befragten Unternehmen bereits umgesetzt haben und welche Auswirkungen des Klimawandels sie bis 2050 erwarten.

"Der Dialog gehört zu den Hauptanliegen des Projekts BREsilient."
Manfred Born, ecolo Agentur für Ökologie und Kommunikation Manfred Born, wissenschaftlicher Leiter bei ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation, umreißt im Interview die Herausforderungen im Projektgebiet Pauliner Marsch und erklärt die Bedeutung guter Kommunikationsarbeit für das Projekt BREsilient.

Warum ist die Pauliner Marsch in Bremen ein Gebiet von so hohem öffentlichem Interesse?
"Das liegt sicherlich an der zentralen Lage mitten in der Stadt und den vielfältigen Nutzungsansprüchen an das Gebiet. Zum einen ist dort der SV Werder Bremen mit dem Weserstadion und diversen Trainingsplätzen als größter Sportverein der Stadt beheimatet. Zum anderen wird die Pauliner Marsch nicht nur von Anwohnerinnen und Anwohnern zur Naherholung und zum Sporttreiben genutzt, sondern auch Kleingärten, Sportanlagen, Betriebe und zahlreiche Vereine befinden sich in diesem ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet." [mehr...]


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