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Newsletter #6 - 06.06.2019

In diesem Newsletter möchten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Projekt BREsilient informieren.


Der Newsletter #7 erscheint im Herbst.

___Themen dieser Ausgabe

Dritter Workshop „Starkregenvorsorge: Möglichkeiten zur Umsetzung diskutieren“ am 19. Juni in der Blumenthaler Aue
Nach dem gegenseitigen Austausch beim Auftakt-Workshop und einer gelungenen Fortsetzung mit der gemeinsamen Entwicklung von Maßnahmen zur Starkregenvorsorge geht die Workshop-Reihe in der Blumenthaler Aue mit dem Thema "Möglichkeiten zur Umsetzung diskutieren" in die letzte Runde.

Der dritte Workshop, der am 19. Juni von 17-20 Uhr auf Burg Blomendal stattfindet, wird sich insbesondere auf das Projektgebiet Burg Blomendal und die unmittelbare Umgebung konzentrieren.
Inhaltlich geht es um die Auswahl von geeigneten Maßnahmen, um die Burg und die darin untergebrachte Kindertagesstätte sowie die direkten Anwohnerinnen und Anwohner vor Überschwemmungen in Folge von Starkregen zu schützen. Im Laufe der Veranstaltung sollen aus den gesammelten Vorschlägen der letzten Workshops die Maßnahmen herausgearbeitet werden, die sich am besten für eine Umsetzung eignen.

Die Anmeldung zum Workshop ist online möglich: www.meldemichan.de/blumenthal

Blumenthaler Wassertag am 11. August – Starkregenvorsorge vor Ort

Im Rahmen des traditionellen Flohmarkts auf Burg Blomendal wird es am 11. August von 11 – 17 Uhr ein ergänzendes Beratungsangebot des Projekts BREsilient geben: Informationen und Beratung zu Themen wie Überschwemmungs- und Rückstauschutz, Regenwassernutzung und Finanzierungsmöglichkeiten stehen im Mittelpunkt des „Blumenthaler Wassertags“, bei dem auch die Ergebnisse der Workshop-Reihe öffentlich vorgestellt werden.


BREsilient hat eine neue Projektleiterin
Dr. Lucia Herbeck ist neue Projektleiterin bei BREsilient.Im Projekt BREsilient gab es einen Wechsel in der Projektleitung: Seit dem 3. Juni ist Dr. Lucia Herbeck die zentrale Ansprechperson beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr. Frau Herbeck hat ein Master-Studium und eine Promotion im Bereich aquatische Ökologie an der Universität Bremen absolviert und im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit am Leibniz Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) GmbH bereits Projektmanagementerfahrung in mehreren Projekten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gesammelt. Durch ein weiterbildendes Ingenieurstudium "Wasser und Umwelt" beschäftigte sie sich berufsbegleitend auch mit Starkregen und Hochwasser als Folgen des Klimawandels.

"Dass im Projekt BREsilient neben Expertinnen und Experten auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen und ganz konkrete Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel mitgestalten können, ist ein wichtiger und besonderer Ansatz", betont die neue Projektleiterin.


Film-Premiere in der Blumenthaler Aue
Beim Workshop „Starkregenvorsorge: Gemeinsam Ideen & Strategien entwickeln“ am 30. April 2019 gab es neben der gemeinsamen Maßnahmenentwicklung an den Projekttischen auch eine kleine Film-Premiere. Für das Projekt BREsilient wurde ein kurzer Clip produziert, der die Inhalte und Ansätze des Vorhabens und das Modellgebiet rund um die historische Burg Blomendal vorstellt. Auf dem Gelände des historischen Bauwerks fließen die Gewässer Blumenthaler Aue und Beckedorfer Beeke in einer Senke zusammen. Durch starke Regenfälle im Einzugsgebiet beider Flüsse kann es zu einem schnellen Anstieg des Wasserspiegels und infolgedessen zu Überschwemmungen auf dem Gelände kommen. Hierfür geeignete Anpassungs- und Vorsorgemaßnahmen zu entwickeln, ist ein Anliegen des Projekts BREsilient. Im Film kommen verschiedene Akteure aus Blumenthal und aus dem Projekt zu Wort.


2. Workshop: Starkregen-Vorsorgemaßnahmen für die Burg Blomendal und das eigene Haus im Fokus
Rund 30 Teilnehmende sind der Einladung zum Workshop „Starkregenvorsorge: Gemeinsam Ideen & Strategien entwickeln“ in die Burg Blomendal gefolgt. Die Veranstaltung, die am 30. April stattfand, gehörte zur dreiteiligen Workshop-Reihe im Projektgebiet „Blumenthaler Aue“, in der es um die gemeinsame Entwicklung von Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen geht.

An drei Projekttischen mit jeweils unterschiedlichen räumlichen Schwerpunkten wurden Vorschläge zum Schutz der Burg und der angrenzenden Bereiche sowie zur Eigenvorsorge am privaten Haus entwickelt. Eine Gruppe widmete sich dem gesamten Einzugsgebiet der beiden Flüsse Blumenthaler und Beckedorfer Beeke, die an der Burg zusammenfließen. Am zweiten Tisch wurden konkrete Maßnahmen für die Gebäude und das Gelände der Burg entwickelt. [mehr...]

BREsilient mit Präsentationen auf der ECCA 2019 in Lissabon vertreten
Das Projekt BREsilient war dieses Jahr mit einer Postervorstellung und zwei Fachpräsentationen auf der „European Climate Change Adaptation conference“ (ECCA) - der größten Konferenz zum Thema Anpassung an den Klimawandel - in Lissabon vertreten. Die Konferenz bildet eine wichtige Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung für die Projekte, die im Zuge des „Horizont 2020“-Programms durch die Europäische Union gefördert werden.

Horizont 2020 widmet sich den Bereichen Forschung und Innovation. Durch gezielte Schwerpunktmaßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft gestärkt und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beigetragen werden. Dr. Christof Voßeler und Barbara Dührkop von der BREsilient-Projektleitung präsentierten auf der Konferenz die Projektaktivitäten rund um die wasserbezogenen Modellbereiche, deren zentraler Bestandteil Bürgerbeteiligungsprozesse sind.

Workshop "Maritime Wirtschaft und Logistik" am 03.09.2019
Am 3. September 2019 findet die erste Veranstaltung zum Thema „Maritime Wirtschaft und Logistik“ statt. In einem interaktiven Workshop für Wirtschaftsakteure (insbesondere aus den Branchen Transport/Logistik und Nahrungsmittel) und Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung werden Risiken von langfristigen Klimaveränderungen und Extremwetterereignissen für Bremer Unternehmen erläutert und diskutiert. Neben Stürmen oder Überschwemmungen, die Unternehmen in Bremen und im Bremer Umland direkt betreffen, geht es auch um Risiken, die durch die globale Vernetzung einen indirekten Einfluss haben können. Wie verändern sich beispielsweise Anbaugebiete oder die Qualität von Lebensmitteln, wenn
einige Länder für den Anbau bestimmter Lebensmittel nicht mehr geeignet sind? Welche Veränderungen ergeben sich hierdurch für die Lieferketten und Transportwege? Entstehen möglicherweise auch Chancen?

In der mehrteiligen Workshop-Reihe zum Thema „Maritime Wirtschaft und Logistik“ sollen Anpassungsmaßnahmen entwickelt werden, mit denen Bremer Unternehmen besser gegen die Risiken von Klimaveränderungen und Extremwetterereignissen gewappnet sind.

Weitere Informationen zum Workshop und das Programm finden Sie in Kürze auf der BREsilient-Webseite.
Hafenkräne vom Wasser aus fotografiert.

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Freie Hansestadt Bremen - Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
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Contrescarpe 72
28195 Bremen
Deutschland


bresilient@umwelt.bremen.de
www.bresilient.de