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Newsletter #3 - 23.10.2018

In diesem Newsletter möchten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Projekt BREsilient informieren.


Der Newsletter #4 erscheint im Winter.

___Themen dieser Ausgabe

BREsilient bei der RENN.nord-Jahrestagung in Hannover
Am 6. September hat in Hannover die Jahrestagung der Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien RENN.nord stattgefunden. Der Fokus der Veranstaltung lag auf einer zukunftsorientierten Quartiersentwicklung. In vier Workshops wurden Best Practice Beispiele aus den fünf norddeutschen Bundesländern zu den Themen „Sozialräumlicher Zusammenhalt“, „Energiewende“, „Klimafolgenanpassung“ und „Zukunftsweisende Mobilitätskonzepte“ vorgestellt.

Unter dem Titel „Partizipative Entwicklung von Hochwasservorsorge in zwei Bremer Pilotquartieren“ hat Dr. Anna Pechan dort das Projekt BREsilient vorgestellt. Neben der Ausgangslage in den Pilotgebieten und der Zielsetzung des Projekts wurde insbesondere der kooperative Ansatz der Beteiligungsprozesse vorgestellt.

Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, spricht auf der RENN.nord-Jahrestagung.

Maßnahmen der Klimaanpassungsstrategie für Bremen und Bremerhaven in der Einzelübersicht
Auf der Website des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr sind neben der Klimaanpassungsstrategie für das Land Bremen jetzt auch die einzelnen Maßnahmen, die für die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven und für das Land Bremen definiert wurden, übersichtlich und in kurzen Beschreibungen dargestellt.

Ist-Analyse für die Blumenthaler Aue erstellt
Als Grundlage für die Beteiligungsformate im Modellgebiet „Blumenthaler Aue“ wurde im Sommer eine Ist-Analyse für das Gebiet erstellt. Sie umfasst relevante Daten und Karten zu den Gewässern Blumenthaler Aue und Beckedorfer Beeke, eine Beschreibung des Modellgebietes und eine Darstellung des Gefährdungspotenzials. Die Ist-Analyse soll die Stakeholder-Analyse für das Gebiet ergänzen.

„Die Analyse verknüpft die Gefährdungen mit den betroffenen Werten vor Ort"
Das Beratungsbüro Küste und Raum unterstützt im Projekt BREsilient den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr im Teilgebiet „Hochwasservorsorge Pauliner Marsch“.

Im Interview erklärt Dr. Jürgen Meyerdirks die Herausforderungen und die Ziele der Erstellung einer Gefährdungsanalyse für die Pauliner Marsch. [mehr...]

Dr. Jürgen Meyerdirks, Büro Küste und Raum.

Klimawandel Norddeutschland: Herausforderungen im Blick
Die Herausforderungen des Klimawandels waren Gegenstand der 5. Regionalkonferenz des Bundes und der norddeutschen Länder, die am 26. September in der IHK zu Schwerin stattfand. Rund 280 Konferenzteilnehmende setzten sich in den Workshops „Klimaangepasstes Bauen“, „Versorgungssicherheit und Katastrophenschutz“ sowie „Verkehrsinfrastruktur im Klimawandel“ mit den Folgen des Klimawandels auseinander. „Bekommen wir das Klima noch in den Griff?“ lautete der Titel des Keynote-Vortrags von Prof. Dr. Stefan Rahmstorf (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung), in dessen Folge über Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel diskutiert wurde. 
Der Bremer Umweltsenator Dr. Joachim Lohse hat in der Podiumsdiskussion die Besonderheiten für das Land Bremen dargestellt. Bremen ist – wie die anderen Küstenländer Norddeutschlands auch – durch die Lage am Wasser besonders von den Folgen des Klimawandels bedroht. Aufgrund kurzer Kommunikations- und Abstimmungswege bieten sich im Land Bremen aber auch gute Möglichkeiten, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.

Einen Rückblick auf die Konferenz finden Sie hier.
Johannes Grützner (Abteilungsleiter Energie und Klimaschutz, technischer Umweltschutz im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein),  Olaf Lies (Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des Landes Niedersachsen), Chistian Pegel (Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Regina Dube (Abteilungsleiterin Wasserwirtschaft, Ressourcenschutz im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Dr. Joachim Lohse (Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen), Dr. Birgit Schiffmann (Leitung der Leitstelle Klimaschutz in der Behörde für Umwelt und Energie der Freien und Hansestadt Hamburg), Prof. Dr. Stefan Rahmstorf (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) und Dipl.-Meteorologe Sven Plöger auf der 5. Regionalkonferenz Klimawandel Norddeutschland in Schwerin.

Bundesregierung startet Klimavorsorgeportal
Im Rahmen der 5. Regionalkonferenz wurde auch das Deutsche Klimavorsorgeportal der Bundesregierung „KLiVO“ vorgestellt. Das Portal bietet die Möglichkeit, je nach Tätigkeitsbereich und Region Vorsorgebedarfe zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. KliVO bietet dafür eine Vielzahl von notwendigen Klimainformationen und Klimaanpassungsdiensten. Das Portal soll Behörden, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger bei der Vorsorge unterstützen – mit passgenauen Informationen und Tipps, um Schäden durch den Klimawandel zu vermeiden. Alle Dienste und Daten basieren auf wissenschaftlichen Grundlagen und können kostenfrei genutzt werden.

Save the Date - Workshop "Maritime Wirtschaft und Logistik" am 20.02.2019
Am 20. Februar 2019 findet die erste Veranstaltung im Modellbereich „Maritime Wirtschaft und Logistik“ für Wirtschaftsakteure und Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung statt. In dem interaktiven Workshop werden Risiken von langfristigen Klimaveränderungen und Extremwetterereignissen vorgestellt und diskutiert. Neben den Klimafolgen, die Unternehmen in Bremen und im Bremer Umland direkt betreffen, geht es auch um Risiken, die durch die globale Vernetzung einen indirekten Einfluss haben können.

In der mehrteiligen Workshop-Reihe des Modellbereichs „Maritime Wirtschaft und Logistik“ sollen langfristig Anpassungsmaßnahmen entwickelt werden, mit denen die Branche in Bremen besser gegen Risiken durch Klimaveränderungen und Extremwetterereignisse gewappnet ist.

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Freie Hansestadt Bremen - Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr
Dr. Anna Pechan
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